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Native Ads werden oft mit klassischen Display-Bannern verwechselt – dabei ist die Besonderheit gerade, dass sich die Anzeige redaktionell in ihr Umfeld einfügt, im Lesefluss des Nutzers erscheint und den User nicht stört. Ali Aydin, seit fünf Jahren im Performance-Marketing mit Fokus Native (u. a. bei Hearts & Science, aktuell auf Vermarkterseite bei Adap, Schwerpunkt Automotive), ordnet zunächst die verschiedenen Formate ein: In-Feed, Content Block, Empfehlungsblock und Promoted Listed – und erklärt, warum Native seinen Hauptfokus im Mid Funnel hat.
Im Zentrum stehen konkrete Bild- und Sprach-Best-Practices: keine überladenen Störer oder Rabatt-Badges im Bild, sondern rein informativer Bildanteil; “Realness first” statt plastisch wirkender Stockfotos; helle statt dunkle Kontraste, unabhängig vom jeweiligen Publisher-Farbschema (Spiegel rot, Welt blau, SZ eher weiß-steril); ein klarer Fokus statt Überladung (“No mess up”); direkte Zielgruppenansprache in der Headline sowie der gezielte, aber ehrliche Einsatz von FOMO – Clickbait dagegen funktioniert bei Native nicht.
Zum Abschluss gibt Ali konkrete Budget-Empfehlungen: für reine Traffic-Kampagnen 10–20 € Tagesbudget, für Lead-Kampagnen mindestens das Doppelte bis Dreifache (150–200 € für gute Ergebnisse), da der Wettbewerb um Native-Placements aktiv ist. Für Einsteiger mit kleinerem Budget zeigt er, warum sich ein Fokus auf reines Retargeting lohnt – höhere CPCs, aber ein deutlich besserer CPA, weil bereits qualifizierte Nutzer angesprochen werden.