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Fast jedes Unternehmen nutzt heute KI – trotzdem sieht laut McKinsey nur rund ein Drittel einen echten Effekt. Sebastian Decker, Geschäftsführer der EVOLVE Digital GmbH (aktuell rund 70 betreute E-Commerce-Projekte), zeigt im Eröffnungsvortrag, wie sich das ändern lässt: nicht durch mehr KI-Tools, sondern durch die richtige Verknüpfung der Bereiche miteinander. Sein zentraler Befund aus der Praxis: KI scheitert meist nicht am fehlenden Einsatz, sondern daran, dass Mitarbeitende zu wenig miteinander sprechen und einzelne Insellösungen entstehen, statt unternehmensweit zu skalieren.
Sebastian strukturiert KI-Nutzung in fünf aufeinander aufbauenden Stufen: Fragen stellen, Wiederholen mit dokumentierten Prompt-Bibliotheken, Füttern mit eigenen Daten (Best-Performer-Ads, Reports), Systeme verknüpfen (z. B. Best-Performer-Creatives aus Meta auch bei Google Demand Gen nutzen) und schließlich Agententeams, die zusammenarbeiten – etwa ein Agent, der Wettbewerber-Ads scannt, ein Copywriting-Agent, der daraus Konzepte entwickelt, und ein Compliance-Agent, der alles prüft.
Sein zentraler Appell: Die meisten Unternehmen träumen von großen Agententeams (Stufe 5), haben aber noch nicht einmal Stufe 4 erreicht – verknüpfte Systeme lassen sich nicht überspringen. Er ordnet ein, wie EVOLVE diese Infrastruktur selbst aufgebaut hat und wie sich das 1:1 auf den eigenen Onlineshop übertragen lässt, bevor im weiteren Tagesverlauf Funnel-Aufbau, Angebote, GEO (Sichtbarkeit in KI-Suchen), Q4-Vorbereitung und Google Ads im Detail vertieft werden.